Amtsübergabe von Michèle Alliot-Marie an Alain Juppé (1.3.2011) [fr]

Die Amtsübergabe der scheidenden Aussenministerin Michèle Alliot-Marie an ihren Nachfolger Alain Juppé, in Anwesenheit der beigestellten Minister Laurent Wauquiez, Minister für europäische Angelegenheiten, und Henri de Raincourt, Minister für Kooperation, fand am Dienstag den 1.3.2011 im französischen Aussenministerium am Quai d’Orsay statt.

Antrittsrede von Alain Juppé :

Die Stimme Frankreichs in Osmose mit all seinen Partnern der europäischen Union soll gehört werden, die Union für das Mittelmeer neu ausgerichtet, und die partnerschaftlichen Beziehungen mit den Schwellenländern enger gestaltet werden…

Bei seiner Antrittsrede am Dienstag den 1. März hat Alain Juppé, neuer französischer Außenminister, an das Engagement Frankreichs im Rahmen seines G8-G20 Vorsitzes erinnert, aber auch den festen Willen bekundet, die Integration der europäischen Wirtschafts- und Finanzmärkte weiter zu treiben, sowie in Sachen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik etwas zu bewirken.

„In diesem Sinne steht meine Überzeugung felsenfest in einer Welt, die sich in Veränderung befindet: Frankreichs Stimme muß gehört werden, aber dies geht auf Dauer nur, wenn es in Osmose und Synergie mit allen Partnern der Europäischen Union geschieht“ erklärt Alain Juppé.

„Die Union für das Mittelmeer neu begründen. Es war eine Art Vorahnung, den Versuch zu unternehmen, in der Mittelmeerregion eine Union ins Leben zu rufen, die nicht nur auf wirtschaftlicher Basis funktionieren sollte, sondern auch auf kultureller und politischer Ebene. Durch die Ereignisse am südlichen Rand des Mittelmeeres ändert sich natürlich die Ausgangsbasis völlig und verpflichtet uns, die Lage neu zu überdenken und Thema neu aufzugreifen; das wird eine unserer vorrangigen Ziele sein“.

Zur ungekürzten Rede

Zur Rede von Michèle Alliot-Marie

Dernière modification : 12/11/2014

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