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Die 64. Filmfestspiele von Cannes (11-22.5.2011) [ fr ]

Die 64. Filmfestspiele von Cannes finden vom 11. bis 22. Mai 2011 in einem renovierten und neu konzipierten Festival-Palast statt. _ Den Jury-Vorsitz hat in diesem Jahr der amerikanische Schauspieler, Regisseur und Kinoproduzent Robert De Niro.
Über 40 Filme sind in den unterschiedlichen Festivalwettbewerben zu sehen. Dabei konkurrieren 20 Filme um den Hauptpreis der Goldenen Palme.


Offizielle Auswahl der Filme im Wettbewerb (in Englisch)

Erstmals geht einer neu geschaffene Preis an wichtige Filmemacher, die trotz ihres Erfolges niemals eine goldene Palme erhielten. Erster Preisträger ist der italienischen Regisseur Bernardo Bertolucci (Der letzte Kaiser, 1987).

Weitere Informationen:
- www.france.fr (in Deutsch)
- Filmfstival Cannes (in Englisch)


Pavillon des Weltkinos: Frankreich fördert Filme des Südens

Das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten ist fördert anläßlich des Filfestivals von Cannes die Filmbranche im Süden, die einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt leistet, für die sich Frankreich einsetzt.

Als neuer kulturpolitischer Akteur koordiniert das Institut français erstmals den „Pavillon des Cinémas du monde“ (Pavillon des Weltkinos), der am 12. Mai eröffnet wird, in Anwesenheit der beiden Paten, der Schauspielerin Elsa Zylberstein und des argentinischen Regisseurs Pablo Trapero, des Präsidenten des Institut français, Xavier Darcos, von zwölf jungen Regisseuren sowie aller Partner des Pavillons: RFI, France 24, TV5 Monde, Canal France International und die Organisation mondiale de la Francophonie.

Der Pavillon des Weltkinos liegt im Zentrum des Village International und hat drei Ziele:
- Steigerung der Bekanntheit des Weltkinos, mit einer Hommage an den tunesischen Filmemacher Tahar Cheriaa und einem Programm zum Thema arabischer Frühling („A l’écoute des printemps arabes“),
- Vernetzung und Austausch zwischen Fachleuten,
- Unterstützung von Filmproduktion und -verleih.

Eines der Hauptförderungsinstrumente, der „Fonds sud cinéma“, hat bereits zahlreichen mittlerweile bekannten und anerkannten Cineasten, wie dem Ägypter Youssef Chahine, dem Senegalesen Sembene Ousmane oder vor kurzem dem Thailänder Apichatpong Weerasethakul, der 2010 die Goldene Palme gewann, als Sprungbrett gedient.

Mehr lesen auf : www.diplomatie.gouv.fr (in Französisch)


publié le 31.01.2012

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