Christine Lagarde und Andreas Schieder unterzeichnen Revision des französisch-österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen (23.5.2011) [fr]

Die französische Ministerin für Wirtschaft, Finanzen und Industrie, Frau Christine Lagarde, und der österreichische Finanzstaatssekretär Andreas Schieder haben im Zuge eines Arbeitstreffens in Paris eine Revision des französisch-österreichischen Abkommens vom 26. März 1993 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und der Steuerflucht bei der Einkommens- und Vermögenssteuer, unterzeichnet.

Die Revision des Doppelbesteuerungsabkommens

Im Zuge dieser Revision wurde dem Doppelbesteuerungsabkommen ein Paragraph zur Regelung der gegenseitigen Amtshilfe zwischen den österreichischen und französischen Behörden und insbesondere zur Aufhebung des Bankgeheimnisses angehängt. Somit wird das Abkommen zwischen Frankreich und Österreich an die aktuellen OECD Transparenzstandards angepaßt.

Diese Transparenzklausel ermöglicht es nunmehr den französischen Finanzbehörden, von den österreichischen Behörden vollständige Informationen vor allem aus dem Bankbereich einzuholen.

Diese Revision ist im Gesamtkontext des G-20 Ziels zu verstehen, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten im Bereich der Finanztransparenz und gegenseitigen Amtshilfe zu verbessern, um leichter gegen Steuerhinterziehung und Steuerflucht anzukommen.

Beide Minister zeigen sich über dieses Abkommen, das die Grundlage für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Finanzbehörden beider Länder bildet, und einen Schritt weiter in Richtung Transparenz auf internationalem Parkett bedeutet, sehr erfreut.

Die unterzeichnete Revision soll binnen kürzester Zeit dem französischen Parlament zur Ratifizierung vorgelegt werden.

Quelle: www.minefe.gouv.fr

Dernière modification : 12/11/2014

Seitenanfang