25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention [fr]

Am 20. November wird in Frankreich, wie in vielen anderen Ländern auch, das 25. Jubiläum der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen gefeiert.

Diese Konvention wurde am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und 1990 von Frankreich unterzeichnet und ratifiziert (Deutschland unterzeichnet und ratifiziert 1992 unter Vorbehalten. Diese werden erst 2010 aufgehoben.). Darin werden die Grundrechte aller Kinder weltweit niedergelegt. Auch ihnen werden nun grundlegende Rechte eingeräumt. Damit verändert sie die gesellschaftliche Wahrnehmung und den Umgang mit Kindern nachhaltig.

Darüber hinaus hat sich Frankreich einer ganzen Reihe internationaler Vereinbarungen zum Schutz und zur Verbreitung der Kinderrechte verpflichtet. So trägt es aktiv zur Einhaltung der Kinderrechte in Frankreich und in der ganzen Welt bei.

Das 25. Jubiläum der Kinderrechtskonvention dient als Anlass, die Erfolge der vergangenen Jahre zu würdigen, aber auchdaran zu erinnern, dass noch nicht alle Ziele erreicht sind.

So hat sich die Situation der Kinder in der Welt in den vergangenen 25 Jahren deutlich verbessert:

- Die Sterblichkeitsrate der unter 5-Jährigen konnte um 50 % gesenkt werden,
- zweimal mehr Kinder unter 11 Jahren gehen in die Schule,
- die Zahl der Polio-Erkrankungen sank um 99 %,
- seit 2000 ist die Zahl der Kinderarbeit um 1/3 zurückgegangen.

Trotz dieser Fortschritte gibt es noch viel zu tun:

- Jährlich sterben ca. 3 Millionen Neugeborene an den Folgen vermeidbarer Krankheiten,
- 168 Millionen Kinder werden zur Arbeit gezwungen,
- 230 Millionen Kinder sind nach ihrer Geburt nicht behördlich registriert worden, sodass sie keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialleistungen erhalten und häufiger Opfer von Missbrauch und Kinderhandel werden.
[Quelle: www.unicef.fr]

Mehr Infos
- diplomatie.gouv.fr
- unicef.de

Dernière modification : 17/12/2014

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