Frankreich in Österreich Französische Botschaft in Wien
fontsizeup fontsizedown

 français    Deutsch  
Startseite » Presse » Archiv "Presse" » Jahr 2011 » Innenpolitik

44: E-book Preisbindung durch Verleger (26.5.2011) [ fr ]

Durch den am 17. Mai 2011 von der Assemblée Nationale angenommene Gesetzestext werden Verlage verpflichtet, den Verkaufspreis bei kommerziellen Angeboten von E-books anzugeben.

Dieser Preis muß ersichtlich gemacht und die Verkäufer von elektronischen Büchern dazu angehalten werden, die durch den Verlag festgesetzten Preise einzuhalten, und dies unabhängig von den gewählten Verkaufskanälen.

Der Gesetzestext garantiert den Autoren übrigens „eine gerechtfertigte und faire Bezahlung“.

Eine Gesetzesnovelle sieht vor, dass „Wenn ein Werk in Papierform auf elektronischem Weg kommerzialisiert wird, die Bezahlung des Autors so auszufallen hat, dass sie die Einsparungen berücksichtigt, die dem Verlag durch den E-Commerce zugute kommen“.

Der französische Kulturminister Frédéric Mittérand meinte dazu: „Als Antwort auf das Drängen seitens der Europäischen Kommission hat die französische Regierung somit gezeigt, wie sehr sie angesichts der mikroökonomischen Charakteristika des Buchmarktes darauf Wert legt, einen Entschluß im Sinne der Allgemeinheit zu fassen, der dem in der UNESCO Konvention und den EU Verträgen festgehaltenen Schutz und der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformern entspricht“ (Ansprache des Ministers ).

Zu den französischen Links:
www.vie-publique.fr
LOI n° 2011-590 Gesetzestext vom 26. Mai 2011


publié le 31.01.2012

Mehr im Netz

Facebook Twitter Google+ Storify Foursquare Youtube Dailymotion Flickr RSS