Auslandsinvestitionen: Frankreich europaweit unter den ersten Drei (Juni 2014) [fr]

Laut dem diesjährigen von Ernst & Young veröffentlichten Attraktivitätsbarometer steht Frankreich als Investitionsstandort für ausländische Unternehmen europaweit weiter an dritter Stelle. Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg führt dies nicht zuletzt auf das entschlossene Vorgehen der Regierung in den vergangenen zwei Jahren zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Attraktivität des Standorts Frankreichs sowie zur Förderung von neuen Arbeitsplätzen zurück.

Im Jahr 2013 ist die Zahl der in Frankreich niedergelassenen ausländischen Unternehmen um 9,1 % gestiegen – gegenüber 4,1 % in Europa. Damit hat Frankreich wieder seinen Stand von 2010 zurückerobert.

- In der Industrie steht Frankreich 2013 mit 166 Projekten an erster Stelle als Gastland für ausländische Investitionen.
- Mit 14 122 angekündigten Arbeitsplätzen steigt Frankreich von Platz fünf auf Platz zwei und findet zu seinem Stand von 2010 zurück.
- Mit 514 Unternehmensniederlassungen oder -erweiterungen im Jahr 2013 steht Frankreich hinter Großbritannien und Deutschland auf Platz drei.

Die drei wichtigsten Branchen für ausländische Investoren sind Energie (18 %), Verkehr (10 %) und Digitales (10 %). 34 % der von Ernst & Young befragten Investoren planen, in Frankreich aktiv zu werden oder ihre Aktivitäten auszuweiten – mehr als in Großbritannien, Deutschland (27 %) oder Belgien (20 %). Dies ist ein wahrer Vertrauensbeweis in die Zukunft.

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- Baromètre Ernst&Young 2014

Dernière modification : 06/06/2014

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