EURO 2016: Frankreich erwartet die Touristen! (15.06.16) [fr]

Zur Endrunde der UEFA EURO 2016 vom 10. Juni bis 10. Juli erwartet Frankreich über 1,5 Million Besucher aus der ganzen Welt. Alle staatlichen Einrichtungen, darunter auch das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung und seine Tourismusbehörde Atout France sind mobilisiert, um dieses Ereignis zu einem Erfolg zu machen.

Der Staat hat vier Prioritäten definiert:

  • Sicherstellung einer extrem hochwertigen Organisation;
  • Verwandlung der EURO 2016 in ein Ereignis für das Volk, für alle und überall;
  • Gestaltung der EURO 2016 im Dienst von Wachstum und Attraktivität Frankreichs;
  • Förderung sportlicher Werte über die EURO 2016.

Bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen

Die Fußball-Europameisterschaft ist ein wichtiges internationales Ereignis für die Attraktivität und das Bild Frankreichs. Sie bietet ein außergewöhnliches Schaufenster, um insbesondere landeseigene Qualitäten in Innovation und Know-how in verschiedensten Bereichen unter Beweis zu stellen (Dienstleistungen für die breite Öffentlichkeit, Verkehr, Umwelt, Bauwesen, Sport, Digitales, Tourismus, Gesundheit).

Das Zentrum für Sportrecht und –wirtschaft (Centre de Droit et l’Economie du Sport, CDES) hat die voraussichtliche Wirtschaftsbilanz der Fußball-Europameisterschaft, die vom 10. Juni bis 10. Juli in 10 Gastgeberstädten stattfindet, errechnet. Für die UEFA EURO 2016 wird 1,266 Milliard Euro Umsatz für die Wirtschaft erwartet !

  • Die Ausgaben der Besucher in den Stadien und Fan-Zonen werden auf 800 Millionen Euro geschätzt, 200 Millionen davon in den Fan-Zonen;
  • Die Aufträge für französische Unternehmen im Zusammenhang mit der Organisation der EURO 2016 werden auf 400 Millionen Euro geschätzt.

Ein großes wirtschaftliches Gewinnpotential, das in erster Linie auf die Beliebtheit des Ereignisses zurückzuführen ist. Während der 31 Turniertage und der 51 Spiele zwischen den 24 beteiligten Mannschaften werden nicht weniger als 150 Millionen Fernsehzuschauer pro Spiel und 2,5 Millionen Zuschauer in Frankreich (davon 1,5 Million Besucher aus dem Ausland) erwartet, woraus sich unter Einbeziehung der Sportler, Offiziellen, Medienvertreter, Zulieferer und Partner 250.000 Übernachtungen ergeben.

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Die Gesamtheit der Ausgaben auf dem gesamten Staatsgebiet, in den Stadien und den Fan-Zonen dürfte sich auf 788 Millionen Euro belaufen.

Die Auswirkungen für die Wirtschaft sind auch in der Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze im Zusammenhang mit dem Bau und der Renovierung von Stadien (20.000 Arbeitsplätze) und der Organisation des Turniers (über 94.000 Einstellungen) spürbar.

Vom Umsatz profitieren in erster Linie französische Unternehmen (58 %).

(Quellen: Centre de Droit et d’Economie du Sport (CDES) und CCI)

Mobilisierung der Gastgeberstädte

51 Partien werden im Laufe eines Monats 2,5 Millionen Zuschauer in die 10 französischen Stadien locken, in denen das Turnier ausgetragen wird.

Die Stadtzentren werden jeweils durch Fan-Zonen belebt. Die Übertragung der Spiele auf Großbildleinwänden und Spielbereiche für die Kleinsten verleihen der UEFA EURO 2016 einen Volksfestcharakter.

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Die zehn Gastgeberstädte für die Spiele der Endrunde sind:

Bordeaux - Stade de Bordeaux
Lens Agglo - Stade Bollaert-Delelis
Lille Métropole - Stade Pierre Mauroy
Lyon - Stade de Lyon
Marseille - Stade Vélodrome
Nice - Stade de Nice
Paris- Parc des Princes
Saint-Denis - Stade de France
Saint-Étienne - Stade Geoffroy Guichard
Toulouse - Stadion von Toulouse

Retrouvez des informations pratiques sur l’Euro 2016 par ville sur le site France.fr

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Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen

Über 90.000 Polizisten, Gendarmen und private Sicherheitskräfte sorgen während der Fußball-Europameisterschaft (10. Juni – 10. Juli) für Sicherheit.

Um die 77.000 Polizisten und Gendarmen, 13.000 private Sicherheitskräfte, ein Teil der 10.000 Armeeangehörigen der Operation Sentinelle und 1.000 freiwillige Helfer aus Ersthelferorganisationen sind mobilisiert, um die öffentliche Ordnung sicherzustellen und dem Terrorrisiko zu begegnen. Vor den Stadien positionierte Kräfte von Polizei und Gendarmerie, die dort „die öffentliche Ordnung sichern“, können auch im Inneren der Sportstätten eingreifen.

„Niemand, und schon gar nicht die Terroristen, wird uns daran hindern, normal zu leben und weiterhin die dem Sport eigenen Werte von Brüderlichkeit und Gemeinsamkeit zu feiern“, versicherte Innenminister Bernard Cazeneuve.

JJean-Marc Ayrault, Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung, hat außerdem an das Engagement Frankreichs erinnert, „mit all unseren Kräften […] die Sicherheit aller, die in Frankreich leben, nach Frankreich kommen, und insbesondere die anlässlich der EM 2016 nach Frankreich kommen, sicherzustellen“. „Die französischen Behörden mobilisieren alle nötigen Kompetenzen, alle nötigen Mittel und arbeiten zu diesem Ziel mit Partnerländern zusammen“, schloss der Minister.

Dernière modification : 26/07/2016

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