Forum Frankreich über Wettbewerbsfähigkeit und Investition, WKO (07.05.15) [fr]

Die Französische Botschaft, in Zuzammenarbeit mit der WKO und der Französisch-Österreichische Handelskammer organsierten am 7. Mai 2015 ein Forum zum Thema Wettbewerbsfähigkeit und Investitionschancen in Frankreich. Die Veranstanltung fand in der skylounge der WKO statt.

Warum in Frankreich investieren?
Nach einer Einleitung von Dr. Christoph Leitl, Präsident der WKO, präsentierten der Französische Botschafter Pascal Teixeira da Silva, der Leiter der Wirtschaftsabteilung, Yves Ulmann, der Wirtschaftsdelegierte in Paris, Dr. Herbert Preclik, der Repräsentant von Business France in Österrreich, Sebastien Aldegué und zwei Frankreichinvestoren Dr. Kari Kapsch, COO der Firma Kapsch und Dr. Ernst Lemberger, Managing Partner von Montana Holding, die „Wirtschaftsmacht Frankreich“ mit institutionellen und Insiderinformationen.

„Frankreich entwickelt sich und arbeitet hart daran“ unterstrich Wirtschaftskammer Präsident Christoph Leitl, der die letzten Wirtschaftsprognosen der EU Kommission zitierte.

Der Französische Botschafter und der Leiter der Wirtschaftsabteilung präsentierten die Reformen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit (zum Vortrag).

Frankreich bietet gute Investitionschancen für österreichische Unternehmen, die beste Form sei die der Niederlassung, empfahl der Wirtschaftsdelegierte in Paris. Besonders in den innovativen Branchen wie alternative Energie oder Transportsystheme bieten Frankreichs hervorragende Investitionsmöglichkeiten, laut Dr. Herbert Preclik.

Frankreich ist auf Stelle 8 der attraktivsten Länder für ausländische Investoren laut FDI Confidence Index AT Kearney, 2015 mehr Infos). Dass Frankreich seit 2012 um 10 Plätze vorrücken konnte beweist, dass die Anstrengungen der französischen Regierung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes greifen, erklärte der Repräsentant von Business France, Sebastien Aldegué. Die österreichischen Investoren wissen den internationale Standort Frankreich zu schätzen, 21 neue Projekte aus Österreich wurden in Jahr 2014 lanciert (524 Arbeitsplätze geschafft).

Als Investor schätze er die Effizienz der Verkehrsinfrastruktur, die Innovationsfähigkeit und der Zugang zu Afrika Märkten, erklärte Dr. Kari Kapsch, COO von Kapsch. Zu den Schattenseiten zählt er das „unflexible“ Arbeitsrecht.

„In Frankreich gibt es eine Ingenieurgesellschaft, die Fachkräfte sind gut ausgebildet und extrem mobil, preiste Dr. Ernst Lemberger, Managing Partner von Montana Holding, der seit 1992 in Frankreich implantiert ist. Zu den Faktoren, die Frankreich zu einem Innovationsstandort machen, zählt auch die starke Unterstützung der F&D durch ein förderndes Steuersystem. Darlehen für innovative Projekte sind preiswert und die Zusagen rasch, bestätigte der Investor.

Mehr Infos
- businessfrance.fr
- AußenwirtschaftsCenter Paris
- Artikel von Kurier

Dernière modification : 08/06/2015

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