Frankreich beim Klimaschutz dabei - Vorwärts zur COP 21 (10 [fr]

Am 10. September 2015 fand im Elyséepalast unter Vorsitz von Staatspräsident François Hollande der nationale Auftakt zum Weltklimagipfel COP 21 (30. November –11. Dezember 2015) statt. Die "Equipe Franc"e wollte damit ein starkes Zeichen für ihr Engagement und ihre Geschlossenheit bei der Umsetzung der Klimaziele bei der Weltklimakonferenz setzen.

Frankreich spielt auf internationaler Ebene eine herausragende Rolle beim Versuch, die unterschiedlichen Sichtweisen anzunähern und so die Suche nach einer Übereinkunft innerhalb der Vereinten Nationen und der Europäischen Union zu erleichtern. Letztere spielt eine wichtige Rolle bei den Klimaverhandlungen.
Staatspräsident François Hollande forderte in seiner Rede dazu auf, eine große Bildungsanstrengung zu unternehmen, um das Wissen über Klimafragen und die Gefahren des Klimawandels innerhalb der Gesellschaft und besonders auch in der Schule zu verbreiten. Zudem gelte es besonders die weit verbreitete Sorglosigkeit zu überwinden.
Die Klimakonferenz in Paris müsse sich aber konkrete Ziele setzen und diese auch über den grünen Klimafonds für ärmere Länder im Umfang von 100 Mrd. € finanzieren, so Hollande. Ein wichtiges Anliegen sei in diesem Zusammenhang die Finanztransaktionssteuer, für deren Umsetzung in Europa Frankreich sich stark mache.
Außenminister Laurent Fabius, der den Vorsitz der COP 21 innehaben wird, forderte vor den 400 Teilnehmern des Treffens ebenso, alles für den Erfolg der COP 21 zu tun. Zudem stellte er sich zusammen mit Umweltministerin Ségolène Royal und dem Umweltaktivisten Nicolas Hulot den Fragen von Schülern und Studenten.
Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren ein virtueller Besuch des Konferenzstandortes in Le Bourget, die Ausstellung „60 Lösungen“ von Yann Arthus-Bertrand sowie die erstmalige Präsentation der Sonderbriefmarke zur COP21.

Dernière modification : 29/10/2015

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