Frauentag 2015 – Lunch in der Französischen Botschaft (12.03.15) [fr]

Am 11. März luden Frau Pascale Teixeira Da Silva, Gattin des französischen Botschafters und Frau Céline Garaudy, Generaldirektorin der Französisch-Österreichischen Handelskammer anlässlich des Welt-Frauentages 2015 eine Runde hochrangiger Topmanagerinnen zum Lunch, um mit ihnen über das Thema „Frauen und Karriere“ zu sprechen.
Botschafter Teixeira da Silva hat die Gäste begrüßt.

Es fand ein sehr angeregter Austausch statt über Karriereperspektiven, die Schwierigkeiten, Kind und Beruf zu vereinen und die Notwendigkeit von Kinderbetreuung, die europäische Umsetzung von Elternurlaub, die Forderung der Frauen in Führungspositionen mit, oder ohne Quoten…

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Erste Reihe:
1. Mag. Sabine Radl, CEO Sanofi
2. Mathilde Aureau, Leiterin Business Club & Publikationen CCFA
3. Céline Garaudy, Generaldirektorin CCFA
4. Mag. Katharina Braun, Rechtsanwältin
5. S.E. Pascal Teixeira Da Silva, Botschafter Frankreichs in Österreich
6. Pascale Teixeira Da Silva, Franz. Botschaft, Gastgeberin
7. Mag. Regina Klügel, Geschäftsführerin Sisley Österreich
8. Dr. Irmgard Griss, Präsidentin des Obersten Gerichtshofs
9. Evi Angyan, Gattin des Intendanten des Wiener Musikvereins
10. Catherine Calothy, Franz. Botschaft, Erste Botschaftsrätin
Zweite Reihe:
11. Mag. Barbara Fritsche, CEO Servier
12. Euke Frank, Chefredakteurin Woman
13. Mag. Sonja Sarközi, Vorstandsdirektorin Easybank
14. Mag. Martina Hörmer, Geschäftsführerin Eigenmarken der Rewe International AG
15. Dr. Sabine Haag, Generaldirektorin Kunsthistorisches Museum
16. Dr. Gabriele Zuna–Kratky, Direktorin Technisches Museum
17. Susanne Maynhardt, Stellvertreterin des französischen Wirtschaftsrats
18. Dr. Eva Marchart, Chefin Raiffeisen Centrobank
19. Mag. Barbara Polster, Partnerin von KPMG
20. Mag. Manuela Fürst, Magna M & A Direktorin
(c) Klimpt

Gleichberechtigung in der Vorstandsebene: Ein wichtiges Thema für Frankreich
Heute machen Frauen 32% der Vorstände des CAC-40 aus (CAC-40 ist der französische Leitindex der 40 führenden französischen Aktiengesellschaften, die an der Pariser Börse gehandelt werden). 2004 waren es nur 10%.
Seit dem Jahr 2000 gibt es ein Gleichberechtigungsgesetz in der Politik, das eine Kürzung der Subventionen für politische Parteien vorsieht, wenn bei der Auswahl der Kandidaten die Parität nicht respektiert wird. 2011 hat ein Geschlechter-Gleichstellungsgesetz in den Vorständen und Aufsichtsräten eine Regelung festgelegt, nach der eine Frauenquote in den größten, börsennotierten Unternehmen schrittweise eingeführt wird. Die Unternehmen hatten drei Jahre Zeit, um einen Anteil von 20% Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten zu erreichen, ansonsten drohten ihnen finanzielle Sanktionen, sowie Annullierung der Ernennungen. Hernach haben die Unternehmen 6 Jahre Zeit, um einen Frauenanteil von 40% zu erreichen.

Mehr Infos:
- Frauen am französischen Arbeitsmarkt
- [http://ccfa.at/index.php?lang=de]

Dernière modification : 17/03/2015

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