Fremden- und Asylrechtsreform (23.07.14) [fr]

Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hat dem Ministerrat vom 23. Juli zwei Entwürfe zu Gesetzesreformen für das Fremden- und das Asylrecht vorgelegt. Die Reform des Fremdenrechts zielt auf die Vereinfachung des Aufenthaltsrechts für Ausländer ab, sowie auf eine Erleichterung bei der Integration. Durch die Asylrechtsreform sollen vor allem die Fristen verkürzt werden.
Der Reformentwurf für das Fremdenrecht verfolgt die Umsetzung der drei Schwerpunkte der Regierung zur Einwanderungsregelung:

- Verbesserung der Aufnahme und Integration von Einwanderern, die regulär aufgenommen werden,
- Verbesserung der Attraktivität Frankreichs durch Mobilitätserleichterungen für internationale Experten und Fachkräfte,
- Effizienzoptimierung beim Kampf gegen die illegale Einwanderung, in Berücksichtigung der Grundrechte.
Mit dem Gesetzesentwurf soll es zur besseren Integration aufgrund einer Vereinfachung des Aufenthaltsrechts für Einwanderer in Frankreich kommen. So soll die mehrjährige Aufenthaltsgenehmigung nach einem Jahr des Aufenthalts generelle Gültigkeit erhalten. Diese Maßnahme ist an einen neuen Integrationsparcours gekoppelt, der durch ein höheres Niveau der geforderten Sprachbeherrschung gezeichnet ist.
Mit dem Reformentwurf für das Asylrecht erlegt sich die Regierung das Ziel auf, einen Asylantrag innerhalb von 9 Monaten bearbeitet zu haben.

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- gouvernement.fr

Dernière modification : 30/07/2014

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