Nobelpreis für Physik an Serge Haroche (09.10.2012) [fr]

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Photo: © CNRS Photothèque/Christophe Lebedinsky

Der Nobelpreis für Physik wird 2012 an den französischen Wissenschaftler Serge Haroche und David Wienland, seinem amerikanischen Kollegen, für ihre „bahnbrechenden experimentellen Verfahren“ in der Quantenphysik verliehen. Durch ihre Entdeckung wurde der erste Schritt in Richtung eines ultraschnellen Computers gemacht, so die Nobelpreiskommission.

Serge Haroche forscht als Mitglied der französischen Forschungsagentur CNRS (er wurde 2009 mit der Goldmedaille des CNRS ausgezeichnet), und hat einen Lehrstuhl an der Elitehochschule Ecole Normale Supérieure und am Collège de France. Er stellt sein Wissen seit langem in den Dienste der Fundamentalforschung und ist Mitglied der europäischen Akademie für Wissenschaften, sowie der US-National Academy for Sciences.

Geneviève Fioraso, Ministerin für Hochschulwesen und Forschung der Republik Frankreich, beglückwünschte den Physiker und würdigte „diese Ehrung als Auszeichnung für eine internationale Karriere, die […] das ausgesprochen hohe Niveau der französischen Physikwissenschaft veranschaulicht. Die Ministerin erinnerte weiters an die illustre Reihe seiner französischen Vorgänger, die Wissenschaftler Pierre-Gilles de Gennes (Nobelpreis 1991), Georges Charpak (Nobelpreis 1992), Claude Cohen-Tannoudji (1997) und Albert Fert (2007).

Dernière modification : 17/12/2014

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