Öffentliches Defizit 2013 weiter rückläufig (31.03.14) [fr]

Aus den vorläufigen Ergebnissen, die das Nationalen Statistikamt INSEE am 31. März veröffentlicht hat, geht hervor, dass das öffentliche Defizit 2013 erneut gesunken ist, nachdem bereits zwischen Ende 2011 (5,2 %) und Ende 2012 (4,9 %) ein Rückgang zu verzeichnen war.

Das öffentliche Defizit beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf 4,3 % des BIP und kommt damit den bei der Vorstellung des Nachtragshaushalts im vergangenen November geäußerten Erwartungen der Regierung (4,1 %) und den Einschätzungen der Europäischen Kommission vom Februar (4,2 %) sehr nahe.

Insgesamt wurde das nominale Defizit in zwei Jahren um fast einen Prozentpunkt des BIP verringert. Die Maßnahmen zur Haushaltssanierung entsprachen mit 2,5 Punkten des BIP einer beispiellosen Anstrengung, wobei die ungünstige Konjuktur die Steuereinnahmen mit mehr als 1,5 Punkten belastet hat. Die Ausführung der Ausgaben entsprechend der letzten Voraussage zeigt, dass die Regierung in der Lage ist, die Zielvorgaben des Parlaments einzuhalten. Sowohl die Ausgaben des Staates als auch die der Krankenversicherung liegen unter den Zielvorgaben. Der Anteil der öffentlichen Schulden am BIP liegt bei 93,5 % und deckt sich mit den Erwartungen der Regierung (93,4 %). Ohne die Finanzstützen für die europäischen Staaten und ohne die Finanzierungsanteile am Europäischen Stabilitätsmechanismus beträgt der Schuldenstand 90,4 % und entspricht damit den Regierungsvorhersagen.

Wirtschaftsminister Pierre Moscovici und Haushaltsstaatsminister Bernard Cazeneuve sehen in diesem anhaltenden, bedeutenden Defizitabbau den Beweis dafür, dass der verantwortungsbewusste Umgang der Regierung mit den öffentlichen Finanzen Ergebnisse zeitigt. Die seit 2012 betriebene Sanierung des öffentlichen Haushalts setzt sich in einem allmählich besser werdenden wirtschaftlichen Umfeld fort.

Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen und die aktualisierten Prognosen für die öffentlichen Finanzen für die Jahre 2014-2017 werden dem Parlament im Rahmen des Stabilitätsprogramms Mitte April und der Europäischen Kommission bis zum 30. April mitgeteilt.

Dernière modification : 01/04/2014

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