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Präsentation des "Pôle d’excellence"

Der „Pôle d’excellence“ des Französischen Kulturinstituts Wien wurde im April 2006 im Rahmen des Büros für Bildungskooperation gegründet.

Geschichte

Zum Aufgabenbereich des Französischen Kulturinstituts Wien gehören im Rahmen der Bildungskooperation seit vielen Jahren Tätigkeiten zur Förderung der französischen Fachsprache mit den österreichischen öffentlichen Institutionen.

Die Anzahl der Zielgruppen, die diese Kurse in Anspruch genommen hat – ob es sich nun um Verwaltungsbeamte in Österreich handelt, um Französischprofessoren oder um Experten anderer Bereiche – ist in den letzten Jahren ständig gestiegen.

Diese Tätigkeiten werden vom französischen Außenministerium und von der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) finanziert bzw. mitfinanziert; letztgenannte Organisation hat die Finanzierung der Ausbildungen für Beamte in der österreichischen Verwaltung übernommen, insbesondere bei der Vorbereitung der letzten österreichischen EU-Ratspräsidentschaft.

Ein Memorandum zur Durchführung eines mehrjährigen Weiterbildungsprogramms für Französisch in der österreichischen Verwaltung wurde am 11. September 2006 von der Internationalen Organisation der Frankophonie, dem österreichischen Bundeskanzleramt, der Französischen Botschaft, der Botschaft des Königreiches Belgien und der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Österreich unterzeichnet. Es gewährleistet für mindestens 200 Beamte in einem Zeitraum von drei Jahren die Einführung in die französische Sprache und die Festigung der Sprachkenntnisse.

Diese Ausbildungen zugunsten der Verwaltungsbeamten in Österreich wurden auf Beamte der in Wien ansässigen internationalen Organisationen (AIEA, UNIDO, UNOV, OSZE...) ausgeweitet, für die Französischseminare für internationale Beziehungen ausgearbeitet wurden.

Durch die langjährige Erfahrung im Bereich des Fachsprachenunterrichts konnte das Französische Kulturinstitut Wien eine Expertise-Tätigkeit in diesem Bereich anbieten, insbesondere in Form von „train the trainer“ Ausbildungsprogrammen und Seminaren mit hohem Niveau im Rahmen der französischen Kulturinstitute, Alliances françaises und Diplomatischen Akademien der EU-Länder sowie in EU-Beitrittsländern.

Deutschland, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Litauen und die Slowakei haben bis Ende 2006 diese Seminare in Anspruch genommen.

Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche des Pôle d’excellence

Förderung des Fachfranzösischunterrichtes bei öffentlichen Einrichtungen in Österreich, in der Europäischen Union und in den EU-Beitrittsländern.

Durchführung von Sprachausbildungsprogrammen für ein fachspezifisches Publikum in den höheren Ausbildungsakademien, den Bundesministerien ( im Rahmen des mehrjährigen Ausbildungsprogrammes für die französische Sprache der internationalen Organisation der Frankophonie), den europäischen oder internationalen Organisationen sowie in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Kultur.

Tätigkeiten, die im Französischen Kulturinstitut Wien oder in situ angeboten werden

-  Erstellung und Durchführung von Curricula

-  Seminare (Dauer: von einem Tag bis zu mehreren Tagen)

- Regionalseminare für ein fachspezifisches Publikum (aus demselben Fachbereich) aus verschiedenen Ländern

Durchführungsmodalitäten der gewünschten Ausbildungen

-  Bedarfsanalyse

-  Durchführbarkeitsanalyse des Projektes

-  Finanzierungsantrag

-  Erstellung und Durchführung des Programms

-  Evaluierung und Projektbetreuung

Thematische Beispiele

-  Französisch für ein fachspezifisches Publikum (Anfänger/Anfänger mit geringen Vorkenntnissen)

-  Französisch für europäische und internationale Beziehungen

-  Französisch für Verhandlungen, Recht, Tourismus, Wirtschaft...

„Train the trainer“-Seminare in Französisch für Fachbereiche in Österreich, in der Europäischen Union und in den Drittländern

Durchführung von Ausbildungsprogrammen für Trainer im Bereich des Bildungsengineerings, Französisch für europäische und internationale Beziehungen, Französisch für Firmen, für die Tourismusbranche (usw.) in den Ausbildungsinstituten in Österreich, in den französischen Kulturinstituten, Alliances françaises und in jeder Institution, die mit dem Fachfranzösischunterricht zu tun hat.

Ein- oder mehrtägige Seminare (in Gruppen oder individuell):

-  “Train the trainer”-Seminare (Vorträge oder Workshops)

-  Trainerpraktikum im Bereich des Fachsprachenunterrichts für ein fachspezifisches Publikum

-  Trainerpraktikum im Bereich des Fachsprachenunterrichts für ein fachspezifisches Publikum (Co-Moderation und Beobachtung für Trainer)

-  Regionale Seminare für Ausbildner verschiedener Länder

-  Round-Table-Gespräche, Vorträge, Symposien zu Themen, die in Zusammenhang mit dem Fachfranzösischunterricht stehen

Thematische Beispiele

Seminare

-  Bildungsengineering im Bereich des Fachfranzösischunterrichts

-  Fachfranzösischunterricht mittels Simulationstechniken (Simulieren einer Pressekonferenz, einer internationalen Konferenz, einer Firmenverhandlung ...)

-  Französisch für Fachpublikum (Anfänger/Anfänger mit geringen Vorkenntnissen)

-  Französisch für die Tourismusbranche

-  Verhandlungsfranzösisch

-  Wirtschaftsfranzösisch

Vorbereitung auf die Französischprüfung der Auswahlverfahren der europäischen Institutionen

Vorbereitung auf die Französischprüfung der Auswahlverfahren der europäischen Institutionen gemeinsam mit dem CEES, Zentrum für europäische Studien in Straßburg und dem Französischen Kulturinstitut in Budapest

Tätigkeiten, die im Französischen Kulturinstitut Wien oder in situ angeboten werden

-  Seminare von einem Tag bis zu mehreren Tagen

-  Regionalseminare für Kandidaten aus verschiedenen Ländern

-  Individuelle Ausbildungen « à la carte »

Kontaktperson

Laurence Riehl und Mohamed Abdelgaffar
Projektleiter für Sprachkursen
Büro für Bildungskooperation
Währingerstraße 30
A-1090 Wien
0043-1-50 27 53 12
0043-1-50 27 53 90
pole@institutfr.at

Links

Organisation internationale de la francophonie, OIF
www.francophonie.org

Francofil
www.francofil.net

Centre des études européennes de Strasbourg, CEES Ecole nationale d’administration
www.cees-europe.fr

Centre international d’études pédagogiques, CIEP
www.ciep.fr

Chambre de commerce et d’industrie de Paris, CCIP
www.ccip.fr


publié le 04.04.2012

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