Premierminister Jean-Marc Ayrault zu Besuch in Wien 16-17.1.14 [fr]

Im Rahmen seines Arbeitsbesuches in Wien von 16. bis 17. Jänner hat Premierminister Jean-Marc Ayrault Gespräche mit Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, sowie mit Vizekanzler Michael Spindelegger zu vorrangingen europäischen Themen geführt, wie jenem der Bankenunion, der Budgetkonsolidierung, der Finanztransaktionssteuer, der Jugendbeschäftigungs- und europäischen Verteidigungspolitik.

Themen wie Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung standen ebenfalls im Mittelpunkt der von Premierminister Ayrault gehaltenen Reden.
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Gemeinsame Pressekonferenz des französischen Premierministers und des österreichischen Bundeskanzlers
- gouvernement.fr
Pressetermin, gemeinsam mit dem österreichischen Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger
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Der französische Premierminister hat auch ein Gespräch mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich Christoph Leitl geführt, sowie mit Erich Foglar, dem Vorstehenden des österreichischen Gewerkschaftsbunds, bei denen die Sozialpartnerschaft und die Eingliederung der Jungen in den Arbeitsprozess die zentrale Themen waren.
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Bei seinem auf Deutsch gehaltenen Vortrag in der Wirtschaftskammer unterstrich Jean-Marc Ayrault die Notwendigkeit einer verstärkten Achse zwischen Sanierung des Staatshaushaltes und den Wachstumsbestrebungen in Europa: „Es gibt in Europa keine „kleinen“ Partner. Insbesondere Österreich ist ein großes Land mit einer langen Vergangenheit, mit dem wir einen ebenso intensiven, wie fruchtbaren Austausch pflegen möchten“.

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Vortrag von Premierminister Ayrault in der Österreichischen Wirtschaftskammer
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Bei seinem Besuch der Einrichtung „Jugend Am Werk“ sprach Premierminister Ayrault mit dem österreichischen Sozialminister Rudolf Hundstorfer über den Stellenwert der Lehre bei der Eingliederung in den Arbeitsprozess.
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„Frankreich ist in der Lage, sich zu reformieren“: Premierminister Jean-Marc traf in der Botschaft auf die Vertreter der französischen Gemeinschaft in Österreich.
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Ziel dieses bilateralen Besuches war „die Bekräftigung, mit Österreich in jeder Hinsicht (….) eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen zu wollen. Ich ging mir darum, besser zu verstehen, wie das „österreichische Modell“ funktioniert. Das Österreich der Nachkriegszeit hat beschlossen, das Land auf der Grundlage des sozialen Dialogs aufzubauen, auf der Suche nach, wenn möglich, eines Konsenses. (…) Ich bin nicht hierhergekommen, um ein Modell zu kopieren. Jedes Land hat seine eigene Geschichte. Aber wir müssen Fortschritte machen und müssen uns Inspirationen holen, um das französische Modell zu verbessen“.

Er erinnerte daran, dass „Frankreich das drittstärkste Land in Europa bei den internationalen Investitionen ist“. Und „natürlich hat Frankreich ein besonderes Verhältnis zu Deutschland, aber dieses Verhältnis darf kein ausschließendes sein“ präzisierte er weiter und erinnerte daran, dass das Verhältnis beider Länder auf politischer und kultureller Ebene existiert, aber auch stark wirtschaftlich ausgerichtet ist, da zahlreiche französische Unternehmen in Österreich implantiert sind.

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"La France est un pays capable de se réformer" : discours du Premier ministre devant la Communauté française de Vienne
- gouvernement.fr

Den Abschluss des Besuchs von Premierminister Ayrault bildete die feierliche Überreichung der Insignien des französischen Ehrenabzeichens „Commandeur de la Légion d’honneur“ an Nationalratspräsidentin Frau Dr. Barbara Prammer. Jean-Marc Ayrault unterstrich dabei das Engagement der aufrichtigen Demokratin für die Zivilgesellschaft und die Gleichberechtigung der Frauen.
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Interview von Jean-Marc Ayrault, Der Standard (16.01.14)
- derstandard
Fotos des Besuchs auf der Website der französischen Regierung
- gouvernement.fr

Dernière modification : 17/12/2014

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