
Kampf gegen den zunehmenden Heroinhandel – Rede von Außenminister Alain Juppé vor der Ministerkonferenz zur Pariser Paktinitiative (Wien, 16. Februar 2012)
„Vor neun Jahren haben wir den „Pacte de Paris“ ins Leben gerufen, um gemeinsam gegen den zunehmenden Heroinhandel vorzugehen. Der Bedrohung bewußt, mobilisierte sich die internationale Gemeinschaft um den Drogenhandel entlang der üblichen Schmugglerrouten von und nach Afghanistan zu bekämpfen.
Heute ist der „Pacte de Paris“ nicht nur eine zentrale Initiative, um die herum sich regionale Kooperationen bilden, sondern innerhalb derer auch Dialoge stattfinden und eine einzigartige politische Kooperation von 56 Mitgliedsländern, die von der Plage des Drogenproblems betroffen sind.
Es freut mich, gemeinsam mit dem Außenminister der Russischen Föderation, Herrn Sergei Labrov, dieser Konferenz vorzusitzen: ich sehe darin einen Beweis für die Koordinierungsfähigkeit unserer beider Länder bei Initiativen der internationalen Gemeinschaft und dass es möglich ist, gemeinsam einen Beitrag zur Bewältigung konkreter Herausforderungen zu leisten.
Unser aller Überzeugung ist, dass jedes einzelne Mitgliedsland eine Rolle bei der Bekämpfung des Drogenhandels spielt, ob es sich dabei um Erzeuger-, Verbraucher- oder Transitländer handelt […]“.
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